Chile: “Der Kapitalismus ist die Katastrophe”

Santiago de Chile. In den frühen Morgenstunden des 27. Februar erschütterte ein Erdbeben weite Teile Chiles. Mehr als 500 Menschen kamen dabei bisher zu Tode, Tausende werden nach wie vor vermisst. Das Beben ließ ganze Städte in Trümmern zurück, Hunderttausende wurden obdachlos. Die Grundversorgung im Krisengebiet ist zusammengebrochen und in weiten Teilen nach wie vor nicht wiederhergestellt. Ein Tsunami verwüstete zahlreiche küstennahe Städte.

Die staatlichen Autoritäten offenbarten ein durch und durch krisenreiches Krisenmanagement.

Weil die Tsunamiwarnung eines US-Instituts den chilenischen Behörden “unklar war”, verharrten diese schlicht in Untätigkeit. Ein fataler Fehler, der hunderten von Menschen das Leben kostete. Selbst die damals amtierende Präsidentin Bachelet rechtfertigte die schweren Versäumnisse damit, dass die Lage unklar gewesen sei. Die Kritik in den Medien an dem Verhalten der Behörden reißte jedoch nicht ab. Als Konsequenz ist die Vorsitzende Carmen Fernández des nationalen Büros für Notfälle (ONEMI) am vergangenen Donnerstag zurückgetreten. Salopp versucht der Staat seine Schuld von sich zu weisen und den Vorfall auf die Verantwortung Einzelner zu reduzieren.

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